- Praxis für Lerntherapie, Dr. Anna Raiber -
 - Facheinrichtung für Schulprobleme, ADHS, Konzentrationsschwierigkeiten, Rechenschwäche und Lese-/ Rechtschreibschwäche  -

_
 

Home

 

 

 

 

 > LRS - Begriff


Willkommen


Liebe Eltern


Lese-/ Rechtschreibschwäche

Begriff

Anzeichen

Förderdiagnostik

Lerntherapie


Rechenschwäche


ADHS


Vorschultraining


Wann Lerntherapie


Unser Team


Praxis


Aktuelles


Kontakt


So finden Sie uns


Links


 

 

   Ihr Vorteil

 

 

 Kontakt:

Praxis für Lerntherapie
Dr. Anna Raiber
Tel.  0711-656 7430
Fax.
0711-656 7391
E-Mail:
info@praxislerntherapie.de

 

 

 

 

Die Lese- und Rechtschreibschwäche (LRS)

Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) haben von Anfang an Probleme mit dem Lesen und Schreiben. Ihre verbalen Sprachfähigkeiten sind davon meist nicht betroffen, und auch ihre allgemeine Intelligenz entspricht mindestens dem Altersdurchschnitt. Da eine LRS nicht auswächst, können ihre Auswirkungen auf die Bildungs- und Berufschancen der betroffenen Kinder gravierend sein.

Man spricht bei der Diagnose von einem "doppelten Diskrepanzkriterium": Die Lese- oder Rechtschreibleistung ist deutlich niedriger als es der übrigen Altersgruppe entspricht und die Lese- oder Rechtschreibleistung ist deutlich schwächer als es der Intelligenzquotient erwarten ließe.

Neben dem Begriff Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) werden auch die Begriffe Legasthenie sowie Lese- und Rechtschreibstörung für die genannten Probleme verwendet. Das häufig gebrauchte Fremdwort "Legasthenie" stammt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt "Leseschwäche". Nach der internationalen Klassifikation der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist eine Lese-Rechtschreibstörung eine umschriebene Beeinträchtigung der Entwicklung der Lesefertigkeiten und in der Regel damit verbunden der Rechtschreibfähigkeiten, die nicht durch eine Intelligenzminderung, unzureichende Lernbedingungen, unkorrigierte Seh- oder Hörstörungen, ausgeprägte neurologische Defizite oder emotionale Störungen bedingt ist.

Häufig wird auch die rein beschreibende Bezeichnung "Lese-Rechtschreibschwierigkeiten" verwendet. So spricht die Kultusministerkonferenz von "besonderen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Rechtschreibens". Wir sprechen daher zusammenfassend von Lese-/Rechtschreibschwäche, wenn die Leistungen im Lesen/Schreiben hinter dem sonstigen Niveau der Leistungsfähigkeit des betroffenen Kindes zurückbleiben.

Die LRS ist international anzutreffen, sie kommt in allen Ländern der Welt ungefähr gleich häufig vor. Eine LRS ist nicht auf das Kindesalter beschränkt, sondern auch noch im Erwachsenenalter von Bedeutung. Jungen sind etwa 3-mal häufiger als Mädchen betroffen.

 

 

Copyright © Praxis für Lerntherapie Dr. Anna Raiber. Alle Rechte vorbehalten.

   

[Impressum] [Disclaimer]