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Die Lerntherapie (Dyskalkulietherapie)
Die üblichen didaktischen
Methoden, die im normalen Schulunterricht sowie im Nachhilfeunterricht
angewendet werden, sind bei der Behandlung einer RS nicht ausreichend.
Daher ist
eine Dyskalkulietherapie notwendig, die mit einem breiten Spektrum an
Interventionsmöglichkeiten die individuellen Wissens- und Verständnisdefizite
des einzelnen Kindes gezielt angeht.
Wodurch zeichnet sich unser
lerntherapeutisches Konzept aus?
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Die Lerntherapie wird von einem
hoch qualifizierten Team
durchgeführt. Die Leiterin der Praxis, die studierte und promovierte
Erziehungswissenschaftlerin ist, sowie ein Dipl. Ingenieur sind für die
Durchführung der Dyskalkulietherapie zuständig. Ihre pädagogischen,
mathematischen und therapeutischen Kompetenzen werden Ihrem Kind zugute kommen!
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Unsere Lerntherapie orientiert sich nicht am aktuellen Schulstoff, sondern
am
individuellen Stand des Kindes auf dessen Grundlage ein individueller
Therapieplan erstellt wird.
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Hauptziel der Lerntherapie ist es, die individuellen
Wissens- und Verständnisdefizite systematisch aufzuarbeiten. Wenn nötig, werden
Lücken im pränumerischen Bereich behandelt. Die Therapie zielt auf die
Entwicklung eines korrekten Mengen- und Zahlbegriffs. Darauf aufbauend wird den
betroffenen Kindern der sichere Umgang mit Mengen und Zahlen im operativen
Bereich vermittelt.
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Unter den Didaktikern der Mathematik besteht Einigkeit,
dass rechenschwache Kinder länger handelnd rechnen müssen als andere Kinder.
Erst wenn das Kind die Rechenhandlung verinnerlicht hat, kann auf
Anschauungsmaterial verzichtet werden. Aus diesem Grund wird mathematisch und
didaktisch durchdachtes Anschauungsmaterial verwendet (Cuisenaire-Stäbe,
Hunderterbrettchen usw.)
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Ergänzend wird mit einem speziell zum Arbeitsmaterial
entwickelten PC-Lernprogramm gearbeitet, das von der Gesellschaft für Pädagogik
und Information mit dem Comenius-Siegel ausgezeichnet wurde.
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Es gilt, nicht
nur die einzelnen Fehlertypen zu erkennen, sondern auch den fehlerhaften
Denkstrategien, die dahinter stehen, auf die Spur zu kommen. Dies geschieht am
leichtesten anhand der Methode des „lauten Denkens“, die wir im Laufe der
gesamten Therapie anwenden. Die Methode gibt dem Dyskalkulietherapeuten
kontinuierlich Aufschluss über die Schwierigkeiten, die das Kind noch hat.
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Die
Vermittlung von Erfolgserlebnissen steht dabei immer im Mittelpunkt, da die
Lernmotivation zentral für den weiteren Therapieerfolg ist. Der Abbau von
Versagensängsten und die Stärkung des Selbstvertrauens sind weitere Bestandteile
der Therapie.
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Zusätzlich kann der Therapeut an der
Verbesserung der
Wahrnehmungsleistung sowie Erhöhung der Aufmerksamkeitsspanne arbeiten, wenn
Defizite in diesen Bereichen bei dem betroffenen Kind festgestellt werden. Dies
trägt zur Verbesserung der Lernausgangslage bei.
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Die Therapie beinhaltet eine
Verlaufsdiagnostik, durch welche den Lernprozess und die Lernfortschritte des
Kindes überprüft werden.
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Auf Grund der unterschiedlichen Lernausgangslagen
sowie des individuell abgestimmten Förderplans muss die Therapie genau auf das
einzelne Kind abgestimmt sein. Die Dyskalkulietherapie findet deshalb als
Einzeltherapie oder - auf Wunsch - in kleinen Gruppen (max. 2-3 Kinder) statt.
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Therapiebegleitend finden regelmäßig Gespräche mit den Eltern statt, deren
Verständnis und Unterstützung für die Therapie von großer Bedeutung sind.
Durch
die Therapie werden in der Regel bereits nach kurzer Zeit erste motivierende
Erfolge erreicht!
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